Tipps zum Aufbauen von Sichtschutzzäunen

Sichtschutzzäune als dekorative Gestaltungselemente im Garten

Sichtschutzzäune sind heute moderne Gartengestaltungselemente, die es in vielen Designs, in unterschiedlichen Materialien und Farben zu kaufen gibt. Mit einem Sichtschutzzaun ist man nicht nur vor den neugierigen Blicken der Nachbarn und der Spaziergänger geschützt. Der Sichtschutzzaun kann auch vor zu starker Sonneneinstrahlung und vor Wind schützen. Außerdem sind die Sichtschutzzäune ein durchaus dekoratives Accessoire im Garten, sodass sich viele Gartenbesitzer für Sichtschutzzäune entscheiden, weil sie damit einfach ihren Garten verschönern wollen.

Bevor Sie sich weitere Gedanken über den Kauf und die Montage eines Sichtschutzzaunes Gedanken machen, sollten Sie sich bei der jeweils zuständigen Baubehörde nach den rechtlichen Vorschriften zum Aufstellen eines Sichtschutzzaunes erkundigen. Werden Vorschriften verletzt, ist häufig der Ärger mit den Nachbarn vorprogrammiert, besonders wenn der Sichtschutzzaun direkt an der Grundstücksgrenze aufgebaut werden soll.

Bestehen rechtlich keine Bedenken oder der Sichtschutzzaun soll innerhalb des Gartens aufgebaut werden, kann es an die Planung gehen. Trotzdem es heute viele verschiedene Materialien für Sichtschutzzäune gibt, sollen an dieser Stelle Tipps zum Aufbau von Sichtschutzzäunen aus Holz gegeben werden, die am häufigsten Verwendung finden. Im vielen Gartenfach- oder Baumärkten gibt es vorgefertigte Sichtschutzelemente in unterschiedlichen Größen, die sich mit entsprechender Aufbaueinleitung im Prinzip leicht montieren und aufbauen lassen.

Was bei der Montage zu beachten ist

Die Holzteile sollten nicht direkt mit der Erde in Berührung kommen, weil sonst die Gefahr zu groß ist, dass sie schnell verfaulen. Die Stützposten können entweder in den Erdboden einbetoniert werden oder man nutzt passende Einschlaghülsen. Dabei ist zu beachten, dass die Einschlaghülsen senkrecht stehen und immer die gleiche Höhe haben. Um den Verlauf des Sichtschutzzaunes ebenmäßig zu halten, ist der Einsatz einer Wasserwaage und einer Mauerschnur, die vom ersten bis zum letzten Pfosten gespannt wird, zu empfehlen.

Tipp 1 – Die Gesamtzaunlänge bestimmen

Zur Breite eines Sichtschutzzaunelementes müssen 1,5 bis 2 cm Toleranz für die L-Winkel und die Stärke der Pfosten addiert werden. Am besten ist es, von vornherein mit den Nennmaßen zu planen. Übrigens lassen sich die L-Winkel besser an den Zaunpfosten montieren, wenn der Pfosten noch nicht aufgestellt ist.

Tipp 2 – Die Wahl der Zaunpfosten

Die Zaunpfosten sollten optisch immer zur Zaunserie passen. Für die Pfosten gibt es außerdem sogenannte Zaunkappen, die ein dekorativer Abschluss sein können. Die Pfostenkappe schützt die Kopfseite des Zaunpfostens vor dem Eindringen von Regenwasser, dass den Pfosten im Laufe der Zeit beschädigen würde.

Optisch am besten sieht es aus, wenn der Überstand der Seitenhöhe des Pfostens und der Bodenabstand gleich sind. Einbetonierte Zaunpfosten gewährleisten in der Regel eine bessere Stabilität, besonders, wenn der Sichtschutzzaun höher als 1 Meter ist.

Tipp 3

Wird das Fundament betoniert, muss dieses richtig aushärten, weil sonst die Gefahr besteht, dass das Fundament bei starkem Druck nachgibt.

Tipp 4 – Stabilisierung des Sichtschutzzaunes

Um den aus mehreren Teilen bestehenden Sichtschutzzaun zu stabilisieren, gibt es spezielle Aufsatzleisten aus Holz oder aus Aluminium. Diese können mit einem speziellen MS-Polymerkleber auf die Zaunelemente geklebt werden.

Wer etwas handwerkliches Geschick hat und die Aufbautipps beherzigt, der kann sich den Sichtschutzzaun ohne die Hilfe eines Profis selbst aufbauen. Entsprechende Aufbauanleitungen gibt es beim Kauf des Sichtschutzzaunes in der Regel dazu.